Eine Chemotherapie ist eine meist sehr belastende Therapie. Auch die Behandlung mit modernen, gezielt auf die Krebszellen wirkenden Medikamenten ist nicht ganz frei von unangenehmen Begleiterscheinungen. Wer jedoch ein paar Verhaltensregeln beachtet, kann unangenehmen Symptomen einer Therapie vorbeugen oder sie mildern.
Ganz allgemein gilt, dass Sie sich als Krebspatient wie andere Menschen auch gesundheitsbewusst verhalten sollten. Dazu gehören der Verzicht auf Nikotin und Alkohol oder zumindest mäßiger Alkoholgenuss und eine ausgewogene Ernährung. Eine spezielle Diät, die direkt auf die Krebserkrankung wirkt, gibt es nicht. Auch gibt es keine Nachweise dafür, dass der Verzicht auf bestimmte Lebensmittel den Erkrankungs-Prozess positiv beeinflusst.
Wichtig ist, ausreichend zu trinken, wenigstens zwei Liter Flüssigkeit am Tag, im Sommer bei hohen Temperaturen eher mehr, ebenso bei Fieber. Empfehlenswert sind Früchte- und Kräutertees, Mineral- und Leitungswasser, nicht dagegen Kaffee und schwarzer Tee.
Selbstverständlich hängen Häufigkeit und Art möglicher Nebenwirkungen davon ab, mit welchem Krebsmedikament Sie behandelt werden.