Sie sollen dem körpereigenen Abwehrsystem (Immunsystem) helfen, die Leberkrebszellen zu erkennen und zu zerstören. Manchmal wird der Impfstoff mit einem Stimulanz des Immunsystems kombiniert, etwa einem speziellen Wachstumsfaktor.
Krebsmedikamente zerstören bösartige Zellen über unterschiedliche Mechanismen, so dass mit der Kombination von unterschiedlich wirkenden Substanzen die Chance steigt, dass der Tumor zerstört wird.
Die Gentherapie ist noch in den Anfängen der Entwicklung, es gibt aber bereits einige klinische Studien, etwa in Kombination mit zielgerichteten Therapien.
Das Leberzell-Karzinom ist ein bösartiger Tumor, der stark durchblutet wird. Daher wird gehofft, durch eine Blockade der Neubildung von Blutgefäßen (Angiogenese) die Blut- und damit Sauerstoffversorgung der Krebszellen zu unterbinden, so dass die bösartigen Zellen quasi „verhungern“. Mehrere Angiogenese-Hemmer werden derzeit in klinischen Untersuchungen geprüft.
In manchen spezialisierten Kliniken wird erprobt, ob die Kombination von Antikrebs-Therapien, etwa RFA (Radiofrequenzablation) und Chemoembolisation, wirksamer ist als eine einzige Methode.
Intensiv erforscht wird die Möglichkeit, die Indikationen für eine Lebertransplantation auszuweiten, so dass mehr Patienten als bisher eine neue Leber bekommen könnten.